Mediensucht-Prävention an der Grundschule
Mit sechs Jahren das erste Tablet, mit acht der eigene YouTube-Kanal im Kopf. In Klasse 1 bis 6 entscheidet sich oft, ob ein Kind Medien benutzt oder von ihnen benutzt wird. Wir kommen früh, kindgerecht und ohne Angstmache in Ihre Klasse.
Prävention wirkt am besten, bevor es eng wird
In der weiterführenden Schule kommt reine Vorbeugung oft zu spät, weil viele Kinder dann schon mittendrin sind. In der Grundschule ist das anders. Hier formen sich die ersten Gewohnheiten, bevor TikTok, Roblox und der Familien-Chat die Spielregeln übernehmen. Deshalb ist die Grundschule der richtige Ort für Mediensucht-Prävention.
Geräte kommen immer früher
Viele Erstklässler haben bereits ein eigenes Tablet oder Smartphone in Reichweite. Was „das Internet“ eigentlich ist, kennen sie meist nur aus Werbung und elterlichem Stress.
Apps sind auf Sog gebaut
Spiele und Videos belohnen das Weiterklicken, und zwar gezielt. Kinder, die früh verstehen, warum sie „nicht aufhören können“, lassen sich davon weniger steuern.
Gewohnheiten sind noch formbar
Was in der Grundschule als gesunde Routine entsteht, trägt durch die ganze Schulzeit. Spätere Korrektur kostet ein Vielfaches an Mühe.
Was wir mit kleinen Kindern bearbeiten
Keine erhobenen Zeigefinger, keine Schockbilder. Wir arbeiten mit Bildern, Geschichten, Bewegung und Spiel, so wie Sechs- bis Zwölfjährige wirklich lernen. Die Themen wachsen mit der Klassenstufe mit.
- Ich und das Internet: Was ist das Internet, was kann es, und welche ersten Gefahren gibt es? Kindgerecht erklärt, ohne Angst zu machen.
- Bildschirmzeit & das erste Gerät: Warum fällt das Aufhören so schwer? Wir machen den Sog sichtbar und erarbeiten einfache Regeln gemeinsam mit den Kindern.
- Emotionen entdecken: Gefühle erkennen und benennen, statt sie im Tablet zu „parken“. Soziales Miteinander in der Klasse stärken.
- Echt oder nicht echt?: Erste Medienkompetenz, also KI-Bilder, Werbung und Fakes mit einfachen Spielen unterscheiden lernen.
- Gemeinsam stark: Respektvoller Umgang online wie offline, erste Auseinandersetzung mit (Cyber-)Mobbing, ohne jemanden bloßzustellen.
Den vollständigen Überblick mit allen Formaten, Klassenstufen und Preisen finden Sie im Workshop-Katalog für Schüler:innen.
Im Sitzkreis, nicht am Pult
Sechsjährige folgen keinem Vortrag. Sie machen mit, wenn sie ernst genommen werden und etwas anfassen, ausprobieren und erzählen dürfen. Unsere drei Säulen Psychologie, Pädagogik und Medienpraxis übersetzen wir für die Grundschule in kindgerechte Methoden.
Geschichten statt Statistik
Wir arbeiten mit Figuren, kleinen Szenen und Bildern, in denen sich die Kinder wiedererkennen. So wird abstrakte Gefahr greifbar, ohne Angst auszulösen.
Bewegung & Spiel
Mitmach-Übungen, kleine Rollenspiele und Bewegungsrunden halten die Aufmerksamkeit. Sie verankern das Gelernte besser als jedes Arbeitsblatt.
Plakate, die im Raum bleiben
Viele Formate enden mit einem gemeinsamen A3-Plakat fürs Klassenzimmer. Daran können Lehrkräfte das ganze Jahr anknüpfen.
Echte Begleitung, echte Menschen
Vor der Klasse steht ein erfahrenes Team, kein abgespultes Programm. Gegründet wurde die Initiative von Florian Buschmann, der als Jugendlicher selbst mediensüchtig war, Psychologie (B.A.) studiert und an der AWMF-Leitlinie zum dysfunktionalen Bildschirmmediengebrauch mitgewirkt hat.
„Sind meine Erstklässler dafür nicht zu klein?"
Diese und ähnliche Fragen hören wir oft, wenn Grundschul-Lehrkräfte zum ersten Mal anfragen. Hier unsere ehrlichen Antworten.
„Machen wir den Kindern damit nicht Angst?“
Nein. Wir arbeiten ressourcenorientiert. Im Mittelpunkt steht, was Kinder stark macht. Schockbilder oder Drohszenarien haben in der Grundschule nichts verloren und kommen bei uns nicht vor.
„Ist das nicht eher Sache der Eltern?“
Beides gehört zusammen. Workshops in der Klasse wirken am besten, wenn die Eltern mitgenommen werden. Deshalb bieten wir ergänzend Elternabende an, vor Ort oder online, für 290 €.
„Wir wollen es nachhaltig, nicht nur als Aktionstag.“
Verstehen wir. Ein einzelner Workshop ist ein Anstoß. Wer Medienbildung dauerhaft verankern will, kann mit unseren Medien-Leitlinien und Lehrkräfte-Fortbildungen das ganze Kollegium mitnehmen.
„Unser Budget ist klein.“
Grundschul-Workshops starten bei 290 €. Wo Förderung möglich ist, unterstützen wir bei der Antragstellung. Eine Förderzusage können wir aber nicht garantieren. Mehr dazu unter Kooperationen & Förderung oder auf der Seite zu den Kosten unserer Workshops.
Von der Anfrage bis ins Klassenzimmer
Unkompliziert und planbar. Wir wissen, wie voll ein Grundschul-Alltag ist.
Anfrage in zwei Sätzen
Sie schreiben uns Klassenstufe, Schulform und kurz, was Ihnen an Ihrer Klasse Sorgen macht. Mehr braucht es nicht für den Start.
Ehrlicher Vorschlag
Innerhalb von 24 Stunden bekommen Sie eine konkrete Format-Empfehlung, auch mal das günstigere, wenn es besser passt. Keine Verkaufsmasche.
Termin & Vorbereitung
Wir stimmen Termin und Ablauf ab. Material und Plakate bringen wir mit. Sie müssen nur den Raum und die neugierigen Kinder bereitstellen.
Workshop in der Klasse
Wir kommen zu Ihnen, arbeiten direkt mit den Kindern und lassen etwas zurück, an das Sie anknüpfen können, vom Plakat bis zu den gemeinsam erarbeiteten Regeln.
Erfahrung aus über 100 Schulen pro Jahr
Jedes Jahr sind wir an über 100 Schulen und erreichen rund 13.000 Teilnehmer:innen an 371 Standorten in 14 Bundesländern sowie in Österreich, der Schweiz und Liechtenstein. Diese Erfahrung fließt in jeden Grundschul-Workshop ein. Mit der Zeit bekommt man ein gutes Gespür dafür, was eine bestimmte Klasse gerade braucht. Jede Veranstaltung steht auf drei Säulen: Psychologie, Pädagogik und Medienpraxis. So bleibt Prävention nicht beim guten Vorsatz, sondern wird fachlich fundiert und kindgerecht umgesetzt.
Stärken Sie Ihre Klasse, bevor der Sog beginnt
Schreiben Sie uns zwei Sätze zu Ihrer Grundschulklasse. Sie bekommen innerhalb von 24 Stunden einen konkreten Vorschlag.
